FLINTS FOR FUTURE: Mitmach-Aktionen für zu Hause

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Was für ein Boden ist das denn hier? Ein Experiment

Wer Blumen und Gemüse pflanzen möchte, der muss zunächst einmal wissen, was das für ein Boden ist zu den eigenen Füßen und welche Pflanze sich hier wohlfühlen könnte. Boden entsteht durch verwittertes Gestein, deshalb hat jede Region einen unterschiedlichen Erdboden.

Um herauszufinden, um welchen Boden es sich genau handelt, graben die Kinder mit ihren Händen zunächst bewusst ein Loch ins Erdreich. Ist das schwierig oder eher leicht? Der Boden wird mit etwas Wasser gemischt und nun weiter experimentiert. Dafür reicht eine kleine Menge Erde zwischen Zeigefinger und Daumen:

Was fällt Euch auf? Fühlt sich der Boden an wie Mus? Lässt er sich vielleicht sogar zu einer Kugel oder Ähnlichem formen? Ist er klebrig? Dann ist es wohl ein Lehmboden. Der ist für viele Pflanzen gut! Oder rieselt die Probe wie Sand zwischen den Fingern und knirscht? Dann ist es ein Sandboden und zum Beispiel gut für Möhren und Kartoffeln. Wenn der Boden besonders gut formbar ist, klebt und außerdem eine glatte, glänzende Schicht auf den Fingern hinterlässt, handelt es sich um einen Tonboden. Hier fühlen sich Sonnenblumen und alle Pflanzen wohl, die viele Nährstoffe brauchen.

Am Ende kann, wer möchte, mit dem klebrigen Boden auch Kunstwerke formen oder sich unter freiem Himmel ein Brot und eine Pizza backen. Es ist toll und faszinierend, welche Stabilität die Formen gerade nach dem Trocknen mit Lehm- und Tonboden bekommen.

 

Kleiner Regenwurm ganz groß – selbstgemachtes Beobachtungs-Glas

Habt ihr das gewusst? Bis zu 1.000 Regenwürmer pro 1 qm lockern den Boden und belüften ihn. Das ist gut für die Pflanzenwurzeln, die sich dann darin besser ausbreiten können. Außerdem verarbeiten die kleinen, eigentlich sehr weichen Tierchen fleißig herabgefallene Pflanzenreste, wandeln sie in wertvollen Humus um. Regenwurmkot sieht aus wie kleine Spaghetti am Boden und ist der beste Dünger!

Ein selbstgemachtes Regenwurm-Beobachtungsglas geht ganz einfach und macht schon den Kleinsten beim Befüllen Freude. Hinein kommt jeweils ein Drittel Sand, Gartenerde sowie feuchtes Laub und/oder Gemüseschnipsel oben drauf. Dann darf der Wurm einziehen. Er liebt es feucht, doch bitte nicht zu nass und zieht so sicherlich bald seine, jetzt schön sichtbaren, Bahnen durch sein Reich.

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